Mittwoch, 10. Dezember 2014

Öle und Fette bei Hunden

Öle und Fette bei Hunden?

Hunde benötigen Fettsäuren, da deren Körper diese nicht selbst produzieren kann. Diese essentiellen Fettsäuren müssen über Öle und Fette mit der Nahrung zugeführt werden. Sie liefern dem Organismus unentbehrlich Energie und sind für die Verwertung von fettlöslichen Vitaminen notwendig.
Der tägliche Bedarf eines Hundes an Öl liegt in etwa bei 0,3g Öl pro Kilogramm Körpergewicht. Öle müssen, im Regelfall, nicht täglich zugefüttert werden sondern lediglich 2-4x die Woche. Hunde die  z.B. beim Hundesport eingesetzt werden benötigen eine große Menge Energie und damit Fettsäuren. Für magere Hunde die schwer Gewicht zulegen können eignet sich besonders Gänseschmalz. Grundsätzlich benötigt ein Hund 2 Arten an Fettsäuregruppen. Die sogenannten Omega 3 und die Omega 6 Fettsäure. Wichitg ist das beide im richtigen Verhältnis zueinander stehen.
Jüngste Forschungsergebnisse belegen, dass ich durch das Verhältnis von Omega 6 zu Omega 3 Fettsäuren Immunerkrankungen wie Allergien und daraus resultierend Hauterkrankungen beeinlussen lassen.
Die Frage ist jedoch nicht, wieviele Fettsäuren das Futter enthalten muss, sondern welche! Entscheidend ist dabei das Verhältnis der Omega 6 zu den Omega 3 Fettsäuren. Diese sollte zwischen 5:1 und max. 10:1 liegen.
Omega 3 Lieferanten: Leinöl, Lachsöl, Hanföl...
Omega 6 Lieferanten: Borretschöl, kommt auch natürlich im Fleisch vor,....

                                                  

Mangel an essentiellen Fettsäuren führt zu Ekzemen, Haarausfall, Schuppenbildung und verzögerte Wundheilung.
Diese Symptome werden häufig bei Hunden beobachtet welche mit qualitativ minderwertigen Futter ernährt werden und dadurch an einem Fettsäuremangel leiden! Stellt man diese Hunde auf eine natürliche und gesunde Hundenahrung um und füttert zusätzlich hochwertige Öle und Fette zu, kann es bereits nach kurzer Zeit zu einer Verbesserung kommen Die Haut regeneriert sich wieder!

Welche Öle sind für den Hund wertvoll?

Borretschsamenöl - enthält einen sehr hohen Anteil an Gamma-Linolenäure und wird erfolgreich bei Hautproblemen und Allergien eingesetzt. (Das gleiche gilt für Hanföl)
Lachsöl - reich an Omega 3 ist gut für die Haut
Leinöl - reich an Omega 3 und Alpha Linolensäure lindert Juckreiz
Schwarzkümmelöl - wirkt unterstützend im Bereich Luge, Darm, Magen sowie bei Allerien (aufgrund der ätherischen Öle nur kurzfristig anwenden)
Kokosöl - bekämpft Viren und Bakterien und Parasiten
Olivenöl - Bitte nur EXTRA NATIVES verwenden, fördert den Kreislauf, den Verdauungsapparat, die Haut un den Knochenaufbau

Welche Öle sollte man dem Hund nicht verfüttern?

Sonnenblumen-, Maiskeim-, Distel-, und Sojaöl
Diese Öle sind nicht für den Hund bestimmt da er diese nicht natürlich ausscheiden kann und somit eine Überfunktion der Nieren und der Leber die Folge sind. Weiters stehen diese Öle im Verdacht, dass bei größeren Mengen das Wachstum von Krebszellen und Tumoren gefödert werden kann.

Mit tierisch gesunden Grüßen

Evelyn Schörkmayer

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen